Der Musikordner, der über Jahre gewachsen ist: manche Tracks flüstern, andere brüllen. LevelAudio misst, wie laut sich jede MP3-, WAV- und FLAC-Datei wirklich anfühlt, und bringt alle auf eine Lautstärke. Ohne Re-Encoding bei MP3, ohne plattgedrückte Dynamik, ohne Clipping. Kostenlos, im Browser.
Lautheit ist nicht Pegel oder Lautstärkeregler — sie ist, wie laut sich ein Track anfühlt. LevelAudio misst sie so, wie es Sender und Streaming-Plattformen tun (LUFS), zeigt dir die Zahlen jedes Tracks — und fasst erst dann etwas an.
Wähle einen Ordner — mit Unterordnern, gemischten Formaten, tausenden Tracks. In Chrome und Edge landen die Ergebnisse direkt neben deinen Originalen; überall sonst gibt es ein ZIP.
Jeder Track bekommt eine K-gewichtete Lautheitsmessung und einen True-Peak-Check — dieselben Messungen, mit denen Spotify und YouTube Lautstärke beurteilen. Du prüfst alles, bevor ein einziges Byte geschrieben wird.
Reines Gain, sonst nichts: Leises kommt hoch, Lautes runter, der Mix bleibt exakt, wie er gemischt wurde. Ein True-Peak-Deckel verhindert Clipping — und jeden Track kannst du vorher im A/B-Vergleich anhören.
LevelAudio verarbeitet nie mehr als nötig — und zeigt immer, welche Methode jede Datei bekommen hat.
MP3-Frames tragen ein Gain-Feld im Header. LevelAudio schreibt nur dieses Feld um (die mp3gain-Technik), in 1,5-dB-Schritten — Audiodaten, Tags und Cover bleiben Byte für Byte identisch, und die Änderung lässt sich rückgängig machen.
Messung und WAV-Gain laufen in handgeschriebenem BS.1770-4-Code — samplegenaue Mathematik in der Bittiefe der Datei, abseits des UI-Threads. Deine Dateien wechseln nie die Qualitätsklasse.
Exotische Encodings, FLAC-Re-Encodes, stundenlange Aufnahmen: ein eingebautes FFmpeg (WebAssembly) übernimmt mit zweistufigem EBU-R128-Loudnorm. Wird einmal geladen und läuft auf deinem Gerät — wie alles andere.
Cloud-Konverter lassen dich Dateien einzeln hochladen, in der Warteschlange stehen und deine Sammlung fremden Servern anvertrauen. LevelAudio überspringt das alles — die Arbeit macht deine eigene Maschine:
normalized/-Ordner.Network-Tab
beobachten — er bleibt still.)Nein — und genau das machen Lautheits-Tools sonst oft falsch. LevelAudio wendet reines Gain an: Der ganze Track bewegt sich gemeinsam nach oben oder unten, als hättest du den Lautstärkeregler einmal gedreht und losgelassen. Keine Kompression, kein Limiter, kein Pumpen. Das leise Intro und der laute Refrain behalten exakt den Abstand, den der Mix ihnen gegeben hat. Kann ein Track das Ziel nicht erreichen, ohne mit den Spitzen an den Deckel zu stoßen, bekommt er weniger Gain — und du erfährst es, statt dass er plattgedrückt wird.
Ja. Deine Maschine macht die Arbeit, jeder Nutzer kostet uns fast nichts — deshalb können wir großzügig sein. Wenn LevelAudio deiner Sammlung einen Nachmittag erspart hat, gibt es ein Zahl-was-du-willst-Trinkgeldglas.
Dein Browser öffnet sie, misst und justiert sie im Speicher und schreibt die Ergebnisse zurück auf deine Platte (oder gibt dir ein ZIP). Nichts wird hochgeladen oder anderswo gespeichert — dieses Tool hat schlicht keine Serverseite.
Die Lautstärke einer MP3 lässt sich ändern, indem man ein Gain-Feld in jedem Frame umschreibt, statt das Audio zu dekodieren und neu zu kodieren. Die Qualität bleibt unberührt, Tags und Cover bleiben Byte für Byte erhalten, und die Änderung ist exakt umkehrbar. Der Kompromiss: Es geht in 1,5-dB-Schritten, Tracks landen also innerhalb von ±0,75 dB am Ziel — praktisch unhörbar. Lieber samplegenau? Stell die MP3-Behandlung in der App auf „exaktes Re-Encoding" um.
−14 LUFS (der Standard) entspricht Spotify, YouTube und den meisten Plattformen und ist eine gute Allround-Wahl für private Sammlungen. −16 LUFS ist die übliche Empfehlung für Podcasts. −23 LUFS ist der EBU-R128-Rundfunkstandard. Alle Ziele werden mit True-Peak-Deckel durchgesetzt, damit nichts übersteuert.
FLAC ist komprimiert; eine Gain-Änderung heißt also dekodieren und neu kodieren. Das passiert in der Bittiefe und Abtastrate der Datei, mit FLACs verlustfreier Kompression — heraus kommt eine ganz normale FLAC-Datei derselben Qualitätsklasse. Trotzdem ist es invasiver als der MP3-Patch, und genau deshalb zeigt die App pro Datei an, welche Methode verwendet wurde.
Einen modernen Browser. Chrome und Edge können Ergebnisse direkt in den gewählten Ordner zurückschreiben (neuer „normalized"-Unterordner, oder auf Wunsch an Ort und Stelle). Firefox und Safari lesen Ordner problemlos und liefern die Ergebnisse als ZIP-Download. Die App gibt es auch auf Deutsch.